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Angefangen hat alles mit einer Cosina CT 7, die ich von meinem Vater für den ersten Amerika Urlaub geliehen bekam. Zuvor hatte
ich nur eine kompakte Sucherkamera, ohne Zoom.
Damit tat ich etwas, wovon einem jeder abrät: Ich fuhr in den Urlaub, ohne auch nur ein Probefoto gemacht zu haben.
Wider erwarten konnten sich die Ergebnisse sehen lassen, und das Fotofieber hatte mich gepackt.
Da die Cosina einen PK Anschluss hatte, erstand ich ein weiteres Tele (70-200) und ein wenig später ein 18-35 Weitwinkel von
Voigtländer.
Was mich damals störte war, das es schwierig ist Schnappschüsse mit einer manuellen Kamera zu machen. Daher entschloss ich mich
eine Autofokus Kamera zu kaufen. Pentax war in der Favoritenliste. Leider sind diese Kameras etwas zu klein für meine großen Hände. Als mein Fotohändler mir anbot mein 2 Wochen altes Weitwinkel gegen ein
Weitwinkel mit Canon EOS Anschluss zu tauschen, fiel die Wahl auf eine Canon EOS 50e.
Die hätte ich auch heute noch, wenn mir meine Ausrüstung nicht in Chile geklaut worden wäre. Kurz zuvor hatte ich mir ein EOS 650
Gehäuse gekauft, welches eigendlich als Zweitgehäuse gedacht war. Nun ist es mein Hauptgehäuse geworden.
An Objektiven benutzte ich am liebsten mein 35-135 USM aus dem Hause Canon. Den Telebereich deckte ich lange Zeit mit einem
100-300 1:4.5-6.7 von Sigma. Bis ich die günstige Gelegenheit hatte, ein 75-300 USM IS Objektiv zu erstehen. Das Weitwinkel hatte ich ja schon erwähnt. Leider sind auch diese Sachen gestohlen worden.
Jetzt habe ich mir ein 28-135 USM IS Objektiv gekauft.
IS bedeutet Image Stabilisation und verhilft einem dazu, auch noch eine 15tel Sekunde aus der Hand zu halten. Eine schöne
Neuerung, auf die ich nicht mehr verzichten möchte.
Doch auch die “alte” Cosina ist noch im Einsatz. Ich erstand günstig ein Novoflex Balgengerät mit Makro Linse. So kann ich nun
mit einfachen Mitteln in die wunderbare Welt der Makrofotografie vordringen.
Was noch wichtig zu erwähnen ist: Die Benutzung eines Stativs ist anzuraten. Wichtig ist hier ausreichende Stabilität. Aber es
sollte auch nicht zu schwer sein, weil man es sonst nicht mitnimmt - und dann hilft es auch nicht. Ich persönlich verwende ein Manfrotto mit dem 141RC Kopf.
Filme:
Ich fotografiere am liebsten auf Diafilm. Der Fuji Velvia ist hierbei zu erwähnen, auch wenn er nicht ganz billig ist. Günstige
Alternative ist der Fuji Sensia. Ist wenig Licht vorhanden, habe ich die besten Erfahrungen mit dem Kodak Royal 1000 gemacht (ein Bilderfilm)
Zu guter letzt sei gesagt: Das wichtigste am fotografieren ist das Auge und
nicht die Kamera
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